Seitdem Buri eingezogen ist, ticken die Uhren hier ein wenig anders. Für mich haben sich einige Dinge geändert, ich muss noch mehr putzen und kriege es nicht hin, die Hunde bei ihren richtigen Namen zu rufen.

Jeder ist mal Cloé, Cosmo, Buri oder Ilva.

Manchmal mixe ich die Namen auch, dabei kommen dann ziemlich witzige Dinge heraus. Vor allem, wenn ich sauer bin. Ich pendele mich so langsam ein und freue mich jeden Tag auf’s Neue, dass die Beiden hier sind. Es ist anstrengend, aber macht umso mehr Spaß. Und hingegen vieler Meinungen, ist es für mich definitiv etwas anderes, einen Hund (im Vergleich zu einem Wolfshund) zu halten. Zumindest in meinem Fall. Ich bemerke viele Unterschiede im alltäglichen Verhalten zwischen Buri und Ilva. Die Ausdrucksweisen der beiden Tiere unterscheiden sich. Ich spreche nicht immer die gleiche Sprache mit ihnen. Während Ilva selbstverständlich auf der Fensterbank rumhängt oder auf dem Tisch sitzt, wenn ich nicht in Sichtweite bin, fragt Buri mich drei Mal, ob er jetzt wirklich mit einer Pfote das Bett berühren darf. Nicht, dass das jetzt jemand falsch versteht. Ich liebe die Zwei genau wie sie sind. Es ist einfach spannend zu beobachten und mir fällt es erst jetzt so richtig auf.

Doch egal, ob Wolfshund oder Dobermann, die Sprache der Liebe ist universell. Ich wusste von Anfang an, dass Buri und Ilva gut zusammen passen würden, aber mit einer solch schnellen Entwicklung hätte ich im Traum nicht gerechnet.

Ilva hatte zu Anfang eine recht ausgeprägte Futteraggression. Es hat viel Zeit und Nerven gekostet, bis ich Ilva und Cloé zeitgleich Leckerlies geben konnte. Und es grenzte für mich schon an ein Wunder. Man konnte Ilva nicht gemeinsam mit anderen Hunden füttern. Der einzige Beißvorfall, den ich je zwischen Ilva und Cloé erleben musste, wurde durch Futter ausgelöst. Aber die Geschichte erzähle ich ein anderes Mal.

Futtersituationen zählten zu den Momenten, die ein hohes Eskalationspotenzial hatten. Noch heute würde ich niemandem empfehlen, den Versuch zu wagen, Ilva ihren Knochen wegzunehmen. Wenn ich mit ihr unter Menschen gehe, ist das ein wichtiger Punkt in meiner Gebrauchsanleitung für den Hund. Ich sage immer jedem im Vorfeld, dass sie sie, im Falle eines Falles, einfach machen lassen sollen. Wenn z.B. essen auf dem Tisch steht und ich gerade mal nicht im Raum stehe, könnte es passieren, dass Ilva auf die Idee kommt, es zu klauen. Meistens hört sie auch auf Fremde, wenn sie ihr ein deutliches ‚Nein‘ an den Kopf werfen. Es könnte aber auch sein, dass sie mit einem Knurren antwortet. In dem Fall gilt immer, mich zu rufen, sich wegdrehen und sie machen lassen. Egal was es ist. Es ist noch nie vorgekommen, aber mir ist wichtig solche Situationen im Vorfeld anzusprechen.

Selbst mich knurrt sie noch ab und zu an, aber ich habe da so meine Taktik entwickelt. Außerdem nehme ich ihr das Futter grundsätzlich nicht weg. Warum auch? Selten ist es von Nöten. Aber das wird es niemals für jemand anderen sein, von daher ist es kein Thema, an dem ich intensiv arbeite.

Für mich gehört das ein Stück weit dazu, sie ist ja auch ein eigenständiges Individuum und keine Unterwürfige, die sich alles gefallen lassen muss.

Solange ich die verteidigungswerten Ressourcen bekomme, wenn ich sie haben möchte, ist es für mich okay. Wenn ich ihr zum Beispiel Küken oder andere Tiere im Ganzen füttere, geschieht dies meistens in ihrer Box. Da hat sie ihre Ruhe, ich habe keinen Grund einzugreifen und alle sind zufrieden. Problem erkannt, Gefahr gebannt. Insgesamt wird das Thema immer besser und Ilva macht sich mittlerweile kaum noch Sorgen um ihren Kram.

Und dann kam Buri.

Vorgestern war ich mit der morgendlichen Fütterung beschäftigt, jeder hat natürlich seinen eigenen Napf. Da Buri etwas zunehmen soll, habe ich seinen nach einiger Zeit noch mal aufgefüllt. Er begann in Ruhe zu fressen und ich ging in die Küche, um mir einen Kaffee zu kochen. Ich hörte, wie Ilva über das Laminat stapfte und sah, dass sie in Richtung Hundezimmer lief. Zu Buri. Ich überlegte erst sie aufzuhalten, da ich ja wusste, dass er gerade fraß. Ich entschied mich dann jedoch unauffällig die Verfolgung aufzunehmen und zu schauen, was wohl passieren wird. Ausgestattet mit einer leeren Plastikflasche, um im Notfall ein Mal auf den Putz hauen zu können, schlich ich hinterher. Ich blickte am Türrahmen vorbei um die Ecke.

Und ich hätte schon wieder heulen können. Ich bin nicht nah am Wasser gebaut, ich bin im Wasser gebaut. Die beiden fraßen tatsächlich aus einem Napf. Einfach so.

Als wäre es das normalste der Welt. Ich kam aus dem Staunen gar nicht heraus und nahm ein Video auf, um diesen Moment festzuhalten.Ich habe mich ein bisschen wie eine Mutter gefühlt, deren Kinder erwachsen werden und so langsam einfach Dinge ‚alleine hinkriegen‘. So stand ich dort mit meiner Plastikflasche, drehte auf dem Absatz um und kümmerte mich weiter um meinen Kaffee. Die beiden machten das schon. Ich hätte erwartet, dass ich, vor allem am Anfang, viel mehr klären und vermehrt eingreifen muss.

Tja, Pustekuchen.

Ich vertraue den Beiden und verlasse mich, wie immer, auf mein Gefühl. Wohl wissend, dass diese Stimmung natürlich auch kippen kann.

Ilva schläft grundsätzlich am Fußende meines Bettes und manchmal auch direkt neben mir. Da Cloé wegen der epileptischen Anfälle immer in meiner Nähe schlafen durfte/musste, habe ich Ilva dieses Privileg auch irgendwann zugestanden. Mir ist nur wichtig, dass ich die Hunde wegschicken kann, wenn ich möchte. Solange das problemlos funktioniert, sind sie auch in meinem Bett herzlich Willkommen.

Ich habe sie ja auch gerne bei mir.

Da Buri frisch eingezogen ist und fast genau so viel wiegt wie ich, habe ich ihm erst mal einen Platz neben meinem Bett eingerichtet. Dort habe ich ihn gut im Blick und bekomme alles mit. Außerdem hat es die ersten Nächte wunderbar funktioniert. Ilva lag rechts von mir im Bett und Buri links auf dem Boden. Ich war also in der Mitte, alles war wunderbar. Mein langfristiger Plan war es, Ilva und Buri auch mal alleine in ihrem eigenen Zimmer schlafen zu lassen. So können sich beide daran gewöhnen, Zeit ohne mich zu verbringen. Es wäre ein Grundstein, den ich legen könnte, um Ilva das alleine bleiben auch tagsüber, gemeinsam mit Buri, näher zu bringen. Einen Versuch wäre es ja wert.

Gestern Abend war es dann soweit. Ich kam von der letzten Gassirunde nachhause und ging ins Bad. Normalerweise kennt Ilva meinen Ablauf und liegt schon auf ihrem Platz, wenn ich aus dem Badezimmer zurück ins Schlafzimmer komme.  Sie weiß, dass wir dann schlafen gehen. Doch diesmal kam es anders. Ilva lag tatsächlich auf dem Boden, neben Buri. Sie hatten sich aneinander gekuschelt. Ich war höchst entzückt und habe gefühlte zweihundert Fotos gemacht und mich dann auch ins Bett gelegt. Alleine. Auf ein Mal stellte ich fest, dass ich wirklich  alleine in meinem Bett liege.

Ich blickte herunter und dachte mir so: schön für euch, ihr Verräter.

Ich konnte mir das Grinsen einfach nicht verkneifen. Achtung, hier ist ein wenig Ironie im Spiel.

Ilva hat jetzt einen Freund. Die Kinder brauchen ja auch mal Zeit für sich. Ist schon ok, Mutti kann auch alleine im Bett schlafen. Kein Problem, nein, ich weine nicht wegen euch, ich habe bloß ein Sandkorn im Auge. Ist doch toll! Endlich habe ich meine Ruhe. Ich war doch immer so genervt von den ganzen Hundehaaren und wollte sie ohnehin daran gewöhnen, in ihrem Zimmer zu schlafen. So war doch mein Plan, also spielt mir das doch jetzt total in die Karten.

Ich musste feststellen, dass die Hunde offenbar ein geringeres Problem damit haben, sich von mir zu lösen, als umgekehrt. Dabei hielt ich mich immer für einen besonders harten Knochen.

Ich kuschelte mich in meine überdimensional große Bettdecke. Meistens ging das nicht so gut, da irgendwo immer ein Hund auf der Decke lag, sie somit blockierte und ich sie nur zur Hälfte nutzen konnte. Doch ist es wirklich cooler, die ganze Bettdecke benutzen zu können, als die Hunde im Bett zu haben? Werden sie womöglich nie wieder zu mir zum kuscheln kommen, weil sie sich jetzt gegenseitig haben? Ilva kann sogar Futterdosen öffnen, nicht mal dafür bräuchten sie mich.

Natürlich meine ich das alles nur halb ernst. Es gibt für mich nichts Schöneres, als die beiden zu beobachten und zu sehen, wie glücklich sie miteinander sind. Ich gönne es ihnen von ganzem Herzen und solange sie zufrieden sind, bin ich es auch. Egal, wer, wo schläft. Am nächsten Morgen bin ich trotzdem nicht alleine aufgewacht. Ilva lag neben mir und Buri hatte seinen Kopf bereits direkt neben meinem Kopfkissen abgelegt. Es war doch ganz schön, mein Bett für mich alleine zu haben.

Meine kleinen Monster haben mich trotzdem noch lieb!

Sie haben über Nacht auch keinen Bonny & Clyde Plan geschmiedet, um ohne mich durchzubrennen. Zumindest keinen Guten, denn sie waren ja noch da. Ich bin beruhigt. Wenn ich mich in solchen Momenten erwische, stelle ich immer wieder fest, dass ich keine Hundebesitzerin bin. Ich besitze sie nicht. Meine Hunde sind wie Familienmitglieder, für die ich mich bewusst entschieden habe. Die Familienmitglieder, auf die ich mich immer verlassen kann. Sie sind wie ein Spiegel, zeigen mir meine Stärken und Schwächen, unverblümt. Ich weiß, dass es Entscheidungen gibt, die ich für sie treffen muss und damit über ihre Köpfe hinweg handle, aber natürlich stets in ihrem Sinne. Außerdem gibt es gewisse Regeln, die indiskutabel sind, solange sie ihre Pfoten unter meinem Tisch haben. Umso besser das funktioniert, desto mehr Freiheit kann ich ihnen zugestehen. Die Hunde einfach Hunde sein lassen. Nicht mehr und nicht weniger.

Und trotzdem sehe ich uns eher als Team. Ein Team, welches ich führe.

So ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass meine Teamkollegen gerne mit mir arbeiten und sich gut fühlen. Wenn ich sie unfair behandeln würde, könnte ich keine Kooperation erwarten. Außerdem würde ich meine Glaubwürdigkeit verlieren. Ein guter Chef ist jemand, an dem man sich gerne orientiert, weil er Sicherheit vermittelt und man weiß, woran man ist. Kein Choleriker, den hinter seinem Rücken kein Mensch ernst nimmt.

Wer führen will, hat nicht nur Rechte, sondern auch und vor allem: Pflichten.

So ist es ebenfalls meine Pflicht, sie zu beschützen. Vor sich selbst und den Gefahren des Alltags. Und trotzdem müssen sie ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen. Manchmal ist es gar nicht so leicht, das beste Mittelmaß zu finden.

Ich erlebte öfter, dass Menschen bzw. meistens Männer, mir erklären wollen, wie ich mit den Hunden umgehen sollte.

Dass ich härter sein soll, mal richtig auf den Tisch hauen. Denen zeigen, wo der Hammer hängt. Oft fällt das Wort Dominanz. Natürlich sieht es bestimmt manchmal unbeholfen aus, wenn ich Ilva davon abhalte andere zu attackieren und daneben jetzt noch ein riesengroßer, schwarzer  Flummi auf und ab springt, der gerne spielen möchte. Klar, fliegen wir uns da auch mal gegenseitig um die Ohren, aber das liegt nicht daran, dass ich nicht wüsste was ich machen soll, sondern dass diese Hunde einfach ziemlich kräftig sind. Ich weiß, dass, das in einem halben Jahr ganz anders aussieht, aber soetwas funktioniert nicht aus dem Nichts von heute auf morgen. Mir ist noch keiner abhanden gekommen.

Trotz künstlicher Fingernägel, der Tatsache, dass ich eine Frau bin und obendrein noch blonde Haare habe. Ich weiß, das ist total verrückt, aber wahr.

Früher waren mir diese Momente sehr unangenehm. Ich war sauer auf mich und die Hunde und wurde wütend. Ich habe alles versucht, um die Situation schnell zu regeln und den Leuten ein Bild zu liefern, was weniger chaotisch aussieht. Jetzt reicht es mir vollkommen, dass ich weiß, was ich mache und sei es erst mal nur das bloße halten der Hunde. Außerdem gibt es keine dominanten Menschen oder Hunde. Dominanz ist eine Verhaltensweise. Ich finde es schon sehr dominant, dass ich meinen Hunden Bänder um den Hals, ein Gitter um die Schnauze und als Krönung eine Leine aufzwinge. Wenn ich gut mit ihnen zusammenarbeite, dann ist es teamwork, wenn sie entspannt neben mir herlaufen. Das sollen sie nicht tun, weil ich sie jedes Mal verprügle oder ihnen zeige ‚‘wo der Hammer hängt‘, wenn sie mich durch die Gegend ziehen. Sondern weil sie mich ernst nehmen. Ich muss immer schmunzeln, wenn Menschen glauben, dass man mit der nötigen Härte alles lösen könnte.

Glaubt mir, ich habe auch so manches Mal die Schnauze voll und mache die Hunde zur Schnecke.

Nach meinem Donnerwetter sitzen sie dann da wie zwei Unschuldslämmer, die wahrscheinlich davon ausgehen, ich wäre plötzlich von einem Dämon besessen. Dann nehme ich gerne mein Handy zur Hand, tue so als würde ich eine Nummer wählen und halte es mir ans Ohr. Während es ‚klingelt‘  starre ich die Hunde dann böse an, um kurz darauf mit den Worten: ‚ Hallo? Ist da der Zirkus? Ich habe hier kostenlos zwei Idioten für die Freakshow abzugeben‘, das Gespräch anzufangen.

Bisher hat diese Strategie noch nicht viel Wirkung gezeigt, aber für mein Seelenheil ist sie sehr gut.

Was ich damit sagen will ist, dass man über Kraft, Gewalt und Druck nicht unbedingt  weiterkommt. Und es ist auch lächerlich. Realistisch betrachtet, habe ich körperlich gegen keinen meiner Hunde eine Chance. Wenn sie wollten, könnten sie. Und ich bin zwar im Block groß geworden, aber ich löse Probleme grundsätzlich gerne Gewaltfrei.

Andererseits bin ich auch dagegen, Hunde mit Samthandschuhen anzufassen. Doch es macht einen großen Unterschied mit Ruhe UND beharrlichkeit durchzugreifen, als aus der Wut heraus unfaire Strafen zu verhängen.

Ich möchte, dass meine Hunde mich ernst nehmen. Nicht, weil sie Angst vor mir haben, sondern weil sie mich als Teamchef akzeptieren. Da bringt es wenig, sie regelmäßig gegen eine Wand zu klatschen.In erster Linie muss ich an mir arbeiten. Es beginnt mit den kleinen Dingen im Alltag. Wenn ich feststelle, dass sie mich draußen eher hinterherziehen, als sich an mir zu orientieren, dann scheint nicht klar zu sein, wer hier den Ton angibt. Der härteste Leinenruck wird mich nicht weit bringen, wenn Unstimmigkeiten in Grundsatzfragen bestehen.

Ich habe seit langem Abstand davon genommen, Menschen auf vermeintliche Fehler im Umgang mit ihren Hunden hinzuweisen, außer ich werde explizit nach meiner Meinung gefragt. Und auch dann kann ich nur basierend auf persönlichen Erfahrungen und mit Gefühl helfen.

Jeder Mensch ist anders, jeder spricht anders mit seinen Hunden. Manchmal gibt es Missverständnisse, aber wo gibt es die nicht?

Für mich sind die Menschen mit ihren Hunden alle kleine Teams. Alle haben andere Ziele, andere Geschichten und ihren jeweiligen Umgang miteinander. Ich finde es falsch, die Individualität nicht zu akzeptieren und das eigene Konzept auf alle anderen zu Übertragen. Einige Menschen können mit ihren Hunden Rennspiele spielen, einige werfen den Ball, andere gehen zum Agility und andere wiederum machen gemeinsam Sport mit ihren Hunden. Manche Hunde dürfen aufs Sofa, einige sogar ins Bett und wieder andere leben draußen. Ich liebe es, neue Hundemenschen kennen zu lernen und zu beobachten, wie ihr Alltag und der Umgang miteinander so aussehen. Meist bin ich fasziniert oder überrascht. Und manchmal finde ich Parallelen und neue Inspirationen. Natürlich gibt es auch Dinge, die in meinen Augen gefährlich sind oder unfair. Mal für den Menschen, mal für den Hund. Ich bin trotzdem der Meinung, dass bei ernst zu nehmenden Problemen, die Mensch und Hund einschränken oder gefährlich werden, ein guter Hundetrainer immer die beste Lösung ist. Es gibt so viele verschiedene Mensch-Hund-Teams. Ich denke am Ende des Tages zählt, dass man sich mit seinen Tieren wohl fühlt und noch in den Spiegel schauen kann.

Ein Team lebt von stetiger Reflexion, Entwicklung, Training und vor allem: Teamgeist.

Wir alle machen ab und zu Fehler, sind mal genervt oder haben einen schlechten Tag.

Dabei spielt es keine Rolle ob es eine alte Dame mit ihrem leicht übergewichtigem Jack Russell Terrier ist, der Junge mit seinem Border Collie oder eben eine Blondine mit einem Wolfshund und einem Dobermann. Mir hilft es, meinen Fokus darauf zu legen, andere nicht verbessern zu wollen oder kritisch zu begutachten. Manchmal erwische ich mich natürlich dabei, gucke mir dann meine Hunde an und muss schmunzeln. Was für einen weiten Weg ich gegangen bin, um heute mit diesen Hunden irgendwie im Einklang zu leben. Wie oft ich verzweifelt war, alles hinschmeißen wollte oder in meinem Kopf schon mit gepackten Koffern vorm Zirkuszelt stand. Der Prozess fing mit Cosmo an und ist noch längst nicht vorbei. Wir alle haben unsere Themen an denen wir arbeiten, unsere Baustellen und Probleme. Einiges lässt sich mit viel Geduld und Training lösen und manchmal hilft nur Management.

Ich bin für mehr Toleranz und gute Laune auf den Hundewiesen und unter Hundemenschen. Wir sind alle unfassbar unterschiedlich, aber ich denke in einem Punkt sind wir alle gleich: wir lieben unsere Hunde.

Wir haben uns für ein gemeinsames Leben mit ihnen entschieden und  auch wenn es manchmal im ersten Moment nicht danach aussieht, sind wir alle stets bemüht unser Team zum jeweiligen individuellen Ziel zu bringen. In unserem Tempo und auf die unterschiedlichsten Art und Weisen.

Wolfshund am Strand

Ich wünsche allen MenschHundTeams ganz viel Erfolg, positive Energie und Kraft! Wir sehen uns auf der Hundewiese!

Ihr habt eine richtig coole Hundewiesen-/ Gassigemeinschaft? Erzählt mir davon und was euch ausmacht, schickt einfach eine Mail an elenaiva@anders-hund.de

One Reply to “Team Mensch und Hund”

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