Man hört oft von den Problemen der Menschen die in der Öffentlichkeit stehen und mit Anfeindungen leben müssen. Anfeindungen von Menschen, die sie nicht persönlich kennen und irgendwo im Internet auftauchen. Ob es öffentliche Hetze ist, private Hassbotschaften oder nähere Angriffe. Ich schrieb schon mal in einem Artikel von einer Konversation bei Facebook, in der mich eine Dame angriff, von der ich damals noch dachte sie sei ein Mann. Es ist ein ziemlich ekelhaftes Gefühl, wenn dir jemand das Ungleichgewicht der Welt vorwirft und dir schlimme Dinge androht, ohne zu wissen mit wem man überhaupt spricht. Es ist auch nicht schön im Umkehrschluss zu wissen, dass diese Person, wer auch immer er oder sie sein mag, ziemlich viel über dich weiß.

Deinen Namen, was du den ganzen Tag machst, wo du wohnst, wie deine Hunde heißen, was für Dinge in deinem Leben so vor sich gehen. Am Ende des Tages kann ich Nachrichten dieser Art belächeln und frage mich, woher die Wut kommt. Ich schreibe einen Blog über Hunde, Randgruppenhunde, wenn man so will. Dass dies einigen Menschen ein solcher Dorn im Auge ist, bestätigt den Inhalt.

Ich möchte in diesem Artikel über die Konversation mit dem Menschen, den ich nicht kenne, schreiben. Denn ich habe Einiges dazu zu sagen…

Es begann bei Instagram. Auf meinem privaten Account poste ich lauter Bilder meiner Hunde. Hunde in Szenen, die nicht typisch sind. Man wird kein Sommerfoto mit Ilva oder Buri finden, auf denen sie lustige Halstücher oder selbstgeflochtene Halsbänder tragen. Kein Foto auf dem sie ohne Leine über Hundewiesen tollen. Es sind Fotos von Buri, Ilva und anderen Hunden, die ich schön finde. Hunde während sie kommunizieren, während sie spielen usw. Fotos auf denen es für den Laien aussehen mag, als würden zwei blutrünstige Monster sich zerfleischen wollen, obwohl sie in Wahrheit einfach spielen. Wer sich näher mit dem Verhalten der Hunde auseinandersetzt weiß, was Hunde im Spiel für Mimiken und Gestiken zeigen. Was für Verhalten sie abrufen und übersteigert darstellen. Ich finde es höchst interessant, ich mag die Ausdrücke. Sie sind so echt und ehrlich. Und sie sind nicht alltäglich, denn genau deswegen, weil‘s so „böse“ aussieht, sieht man es kaum. Für mich grenzt es an Kunst, ich schaue mir meine Fotos gerne an.

Oft betitele ich meine Hunde als Monster, Dämonen, Biester, abgesandte des Teufels, Höllenmaschinen oder Zuckerschnuten. Einigen stößt es sauer auf. Das wäre Imagebestärkend, der böse Dobermann etc., sowas könne man doch in der Öffentlichkeit nicht machen.

Doch, ich kann.

Denn was soll denn das Gelaber, mal im Ernst? Ich bin keine Hundetrainerin, damit verdiene ich nicht mein Geld. Ich arbeite mit Hunden und Menschen, schreibe einen Blog und erzähle aus meinem Leben, von meinen Erfahrungen. Vom Leben mit Hunden, die keinen Ruf wahren müssen oder irgendein Bild aufrecht erhalten, weil es besser aussieht. Vielleicht verstehen wir uns deswegen so gut.

Ich habe und hatte nie vor, meine Hunde mit niedlichen Fotos und süßen Geschichten in ein Licht zu rücken, was die Gesellschaft gerne sehen würde. Um Dinge zu verstecken, die nicht gerne gesehen sind. Ich schreibe, weil es nichts zu verstecken gibt. Weil meine Hunde keinen Grund haben nur Nachts rauszugehen oder sich zu rechtfertigen. Weil sie genau so am Hundestrand spazieren gehen dürfen und auf die Hundewiesen kacken, wie alle anderen auch. Und wenn sie dann mal an der Leine ausrasten, dann ist es so, dann gibt es nämlich mich. Während ich ein Foto davon mache, um es später online zu stellen (Ironie, dazu später mehr), halte ich die Leinen so gut fest, dass niemanden was passiert und die Leute drumherum sogar noch Gesprächsstoff haben. Mit Glück habe ich einen guten Tag und habe den Hunden mit meiner „lass gut sein“ Ausstrahlung und der richtigen Körpersprache noch nahegelegt, dass man vom pöbeln Flöhe bekommt und sie es lieber lassen sollten.

Vielleicht raste ich auch manchmal mit aus, wenn ich einen schlechten Tag habe oder mir gerade einfach mal der Kragen platzt. Und ganz bestimmt arbeite ich auch mit ihnen, aber zaubern kann ich nicht. Zumindest nicht immer.

Vielleicht ist es auch das, was Menschen manchmal so wütend macht. Ich entschuldige mich nicht für Verhalten, was niemandem schadet. Und ich verstecke auch nichts. Und ich verkrieche mich auch nicht, nur weil einige Menschen ihren Frust an mir auslassen müssen, weil sie eine Angriffsfläche wittern.

Die besagte Konversation die mich zu diesem Artikel brachte, fing mit folgendem Bild an:

Aus Datenschutz Gründen nenne ich natürlich keine Namen und gebe dem Mann ganz fiktiv den Namen “Konfetti”. Konfetti antwortete auf das Foto mit den Worten:

“Was für ein Schwachsinn, was soll so ein Blog, wenn du hier so einen Schwachsinn abziehst.“

Oooookaaay. Ja, findet wohl nicht jeder witzig. Ich schon, ich finde es auch immer wieder spannend, wenn Menschen in Filmen von Haien verschluckt werden und dann im Bauch weiterleben und irgendwann wie durch ein Wunder wieder herauskommen und der Hai von all dem gar nichts mitbekommen hat.

Wie dem auch sei, ich hinterfragte wer denn Konfetti überhaupt sei und wo das Problem liegt. Ich sagte, dass er ja gerne hinterfragen dürfe, aber ich nicht ganz verstehe wo der Schuh drückt.

„Och süß, kommst du mit diesem Geseier sonst durchs Leben? Ich bin der, der hinterfragt ob es Lustig ist das Maul deines Tieres so abzufeiern. Bist du so Naiv oder ist es deine affige Attitüde, die dich durchs Leben gleiten lässt?“

Das war die Antwort. Mich wundert, dass diese Menschen immer so nette Hunde haben. Denn wie ich dem Profil entnahm, treibt dieser sich öfter mal an Hundestränden herum. Ich bat ihn höflich darum nicht beleidigend zu werden.

„Ist dein Umgang mit der Wahrheit immer so, dass du gleich weinst? Das sind Feststellungen Kleines. Schreibst so viel blabla in deinem Blog und nutzt deine Hunde dann, um dich hier abzufeiern.“

Ich fragte, ob die Anonymität des Internets seinen Ton angeben würde.

„Es ist ein leichtes live mit einem Leichtgewicht wie dir, wann und wo? Na komm Großklappe, wann und wo?“

Ein leichtes live mit einem Leichtgewicht wie mir? Ich war nicht sicher ob es sich um ein Rapzitat handelte oder nicht und hinterfragte daher die Aussage. Außerdem fragte ich ob wir uns kennen und es was persönliches sei.

„Und das alles in einer Mietwohnung – sehr artgerecht. Und Nein,DU bist kein Thema wert dein Umgang mit solch gefährlichen Raubtieren schon“.

Siegfried und Roy, ihr könnt einpacken. Seit gestern kann Buri durch einen brennenden Reifen springen und Ilva brüllen wie ein Löwe. #Raubtierlifestyle

Ich hinterfragte erneut die Beweggründe für diese Anfeindungen und bat Konfetti, mal mehr Konfetti und weniger Hagel zu sein.

„Sagte sie und hetzte ihre Tiere aufeinander.“

Okay. Wo genau jetzt?

„Hatten wir das nicht schon mit der Naivität? Vielleicht konntest du damit früher mehr Taschengeld bekommen, aber im wahren Leben zieht das nicht, Kleines. Mal abwarten, wann Buri wem das Gesicht abbeißt. Du wirst es sicher nicht verhindern, weil du gerade dabei bist einen neuen, gähnend langweiligen Beitrag zu posten. Aber ist ja bei solch einem Tier auch nicht wichtig, fokussiert zu sein.“

Ich überlegte kurz, ob es vielleicht Videospiele gibt, in denen Hunde Gesichter abbeißen, während jemand Beiträge postet. So ganz schlüssig waren mir die wilden Theorien von Konfetti irgendwie nicht, aber gut. Ich warf einen Blick zu Buri, der eingekringelt auf seinem Schnuffelkissen schlief und fragte einfach nur „findest du?“.

„Ach, Kleines hat sein Pulver schon verschossen? Wann kommt eine vernünftige Aussage, die im Ansatz zeigt, dass du weißt was du dort tust?“

Er schickte mir einen Artikel, in dem es darum ging, dass ein Dobermann einem Kind ins Gesicht biss. Ich sagte ihm, dass mir durchaus bewusst ist, das solche Dinge passieren.

„Idiotie hat einen Namen. Gesegnet sei dein Umfeld, das wird böse enden“

Ich fragte wovor er solche Angst hätte und ob ihm mal was schlimmes passiert wäre. Und ich sagte, dass wohl nichts Schlimmes passieren wird.

„Natürlich nicht, da du ja soooo geübt bist. Wo hast du denn die Qualifikation erlangt, ein solches Tier zu führen?“

In der DJ Bobo School of Dance.

Ein sehr guter Freund von mir sagte mal, er hätte dort ein Zertifikat ergattert, als auf einem Seminar die Frage aufkam, was wir für Qualifikationen im Leben haben, die uns für bestimmte Dinge wappnen. Der höhere Sinn dieser ironischen Aussage war, dass es Qualifikationen dieser Art nicht gibt. Es gibt Dinge, die fließen dir durchs Blut oder eben auch nicht. Für Buri hätte ich wohl sämtliche Verschwörungstheorien und die Studien über „die Angst vor gefließten Böden“ verinnerlichen müssen. Ich fragte was genau ihn zu dem Gedanken bewegt, zu glauben, dass ich meine Hunde nicht führen könnte oder meinen Job nicht ausüben sollte.

„Welcher Job soll das denn bitte sein? Jedes deiner Bilder zeigt genau, dass du nur eine Waffe neben dir brauchst. Fehlendes Selbstwertgefühl spielt hier wohl einer Rolle..?“

Erwischt. Ich sehe wirklich sehr angsteinflößend aus. Und wenn man sich die Fotos von mir und den Hunden ansieht, dann läuft einem sicher der ein oder andere Schauer über den Rücken. Und deswegen schreibe ich diesen Blog, um einfach mal klar zu machen, wer hier den Längsten hat! Ich halt leider nicht, ich habe gar keinen, aber dafür habe ich ja meine Waffe – die Buri 2000 mit Selbstschussfunktion. Und eine Ilva 1216, mit Feuerblitzeffekt.

Konfetti beschwerte sich weiter über meine inhaltlosen Artikel, mein animal hoarding, meinen fehlenden Intellekt, meine erschreckende Naivität und meine amüsante Naivität. Ich versuchte weiter herauszufinden, was das Konfetti denn jetzt so wütend macht. Aber Konfetti sagte bloß, dass Gott in meinem Fall nur eine leere Hülle verteilt hätte und ich nichts wisse. Das wird seiner Meinung nach auch übriges forever – ever so bleiben.

Ach Konfetti, was meinst du, wenn wir uns mal auf der Straße begegnen…

Was hast du dann mit mir Leichtgewicht vor? Möchtest du Buri in sein Ohr flüstern, dass er mir mein Gesicht abbeißen möge? Damit du Recht behältst?

Ich fragte Konfetti der fairness halber noch, ob ich diese Konversation veröffentliche dürfe. Er sagte, dass ich das nach einem Treffen mit ihm gerne tun könnte. Ich dürfte auch gerne weiterhin so dumm bleiben, aber ohne Tiere. Er arbeitet nämlich stark daran, dass die Gesetze kommen werden, die mir die Haltung der Hunde untersagen.

Natürlich treffe ich mich nicht mit Konfetti, meine leere leichtgewicht Hülle muss sich um die Pflege der Waffen kümmern, da bleibt wenig Zeit. Aber darüber reden möchte ich trotzdem.
Denn genau das ist einer der Gründe warum ich schreibe. Anfeindungen. Ich weiß, dass Hunde die nicht unbedingt immer als everybody’s Darling auftreten in einigen Menschen Wut auslösen. Wut, die vieler Faktoren bedingt sein kann. Ob es Angst ist oder etwas anderes, es mag viele Gründe haben. Und ist es nicht mit vielen Dingen im Leben so? Man wird wütend auf Dinge, die man nicht versteht. Man versperrt seine Sicht gegenüber Themen, die man eingefahren betrachten kann, weil es einfacher und vermeintlich sicherer ist. Manchmal braucht man auch einfach ein Ventil.

Ich möchte das zum Anlass nehmen, hier und da ein wenig Stellung zu beziehen.

Mein Blog, meine Artikel und alles, was so öffentlich von mir kommt, ist unverblümt. Es hat mich Jahre gekostet an den Punkt zu kommen, jegliche Muster und Ketten zu sprengen, in die man sich vermeintlich fügen muss. Jedesmal wenn ich in Unterhaltungen stecke und Aussagen wie:“ das kann man so ja nicht sagen“, „naja, gibt ja dann eh keiner zu“ oder „hoffentlich hat es keiner gesehen“ fallen, brennt ein kleines Feuer in mir. Denn ich frage mich jedes Mal: warum nicht? Wäre es nicht so langsam mal an der Zeit Dinge beim Namen zu nennen. Schwarz und Weiß aufzubrechen und mehr Anderssein zuzulassen? Die Wertung mal bei Seite zu schieben und Dinge zu nehmen, wie sie eben sind?

Ich bin Elena, 27 Jahre alt und habe zwei Hunde die Maulkörbe tragen. In meinem Blog erzähle ich Geschichten aus unserem Leben, erläutere meine Sicht der Dinge zu einigen Themen und.. ich liege sicher auch mal falsch. Bereits zu vorherigen Artikeln gab es immer wieder Kommentare in denen mir vorgeworfen wird, nicht alle Seiten zu sehen, aber das ist nicht wahr. Ich sehe ziemlich viel, aber ich schreibe weder Erörterungen, noch einen fachlichen Ratgeber. Mein Herz schlägt bei jeder Nachricht und jedem Kommentar höher, in der oder in dem jemand sich verstandenen und gesehen fühlt.

Ich möchte keine Lanze für oder gegen Trainingsmethoden brechen oder gegen Menschen, sondern für Hunde und für Menschen.

Es geht nicht darum gegen Etwas zu sein, sondern für Etwas einzustehen. Kein Clicker der Welt löst in mir Wut aus, kein ausschließlich positiv arbeitender Trainer sollte meiner Meinung nach verbannt werden. Jedem das Seine. Sehr viele Wege führen nach Rom. Es gibt ein schönes Zitat, welches mich schon mein halbes Leben begleitet:

“Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.”
– Voltaire

Letztens war ich mit meinen Hunden am Hundestrand, zur Stoßzeit. Es war schönes Wetter und ich weiß, wie sehr sie das Meer lieben. Und ich weiß, dass wir nicht in das Bild passen. Aufmerksam und an kurzen Leinen schlängelte ich mich mit den beide durch die Menschen und Hunde, suchte mir kleine Flecken, an denen ich ins Wasser gehen konnte, ohne jemanden zu stören.

Ein Mann fragte mich: “Oh, sind Sie im Training?“.

Ich sagte zwinkernd: “Nein, aber die müssen ja auch mal raus“.

Wir sind nicht im Training, wir sind einfach – anders. Und doch ganz normal.

Damals mit Cloé durfte ich alle Erfahrungen sammeln, die man so macht, wenn man eine Hund hat der zu 100% kompatibel ist. Gott, was haben mich die Menschen mit Liebe und Lächeln überhäuft.

Ich habe mich aus freien Stücken dazu entschieden, einen anderen Weg zu gehen. Dieser Weg ist für viele nicht nachvollziehbar, fragt mal meine Eltern, aber es ist mein Weg. Ein guter Freund von mir sagt immer, dass es auf der dunklen Seite Kekse gibt. Und wo es Kekse gibt, da bin ich auch. Ich habe eine Vorliebe für das Ehrliche, Authentizität, Stürme, Schräglagen und tiefe Gewässer. Ein Hund der mir zu jeder Zeit in der reinsten Form mitteilt, was Sache ist, ist für mich kein unberechenbares Raubtier. Er ist für mich ein Hund. Und möge Gott Gnade walten lassen, das ist sicher nicht immer schön. Aber eben ehrlich. Und was für den einen die Hölle sein mag, ist mein Zuhause. Mein Leben.

Ob mich das zum Teufel macht? Ich denke nicht. Denn für mich wäre es die Hölle, wenn ich jeden Tag auf‘s Neue eine Wahrheit erfinden würde, die für alle ins perfekte Bild passt, in einer Welt, die immer mehr Normen erfindet, die Hund und Mensch das Leben schwer machen.

Ich bin für mehr Ecken und Kanten, weniger Bewertungen und Versteck spielen. Für mehr Hände reichen und weniger Ausgrenzen. Lasst uns gemeinsam was bewegen und mal mehr zu uns selbst stehen.

Oh und Konfetti, nimm es mir nicht übel, aber wie die Ärzte schon sagten: deine Gewalt(volle) Ausdrucksweise, ist vielleicht auch nur ein stummer Schrei nach Liebe.

5 Replies to “Hand in Hand

  1. Ich bin Lea, 29! Ich habe selber Raptoren-, Satan 2.0- und arschloch-Hunde-Bilder online, und führe einen Volltrottel, einen tötungswütigen Jagdterrier und einen Maulkorbtragenden Mali!
    Ich kenne es, ich weiß ganz genau as du da durch machst!
    Also: Schnott hochziehen, Schulter straffen, Monater an die Leine und mit geradem Rücken weiter durchs Leben! Und bitte vergiss deine Kamera nicht!
    Mach weiter so! Denn es ist gut so!

  2. Und wieder einmal sehr treffend geschrieben! Ich sehe es ganz genau so wie du. Seit einiger Zeit habe ich für mich entschieden, meinen Mitmenschen klar zu sagen was ich denke, auch wenn sie damit nicht immer gut klar kommen. Mir zeigt es aber dafür umso mehr, wen ich wirklich in meinem Leben brauche. Gezeigt hat mir das mein Hund. Mein Hund ist auch schonungslos ehrlich und knurrt oder fletscht auch mal die Zähne, wenn er etwas doof findet. Natürlich kommt er nicht damit durch, wenn er mir vermitteln will, die Couch für sich alleine haben zu wollen. Aber ich habe es lieber so, dass er mir zeigt, was ihm missfällt (zb ist er sehr unsicher beim krallen schneiden) und wir können daran gemeinsam arbeiten, als dass er es irgendwie über sich ergehen lässt und stück für Stück sein Vertrauen zu mir verliert, weil ich vielleicht gerade nicht mitbekommen habe, dass das krallenschneiden doof für ihn ist.
    In diesem Sinne, danke für deine Beiträge und mach weiter so!

  3. Bleib genau so! Fahr deine Linie, denn es ist deine!! Und Gott weiß, wir sind furchtbar schlechte Hundemamis, dass wir unseren Hunden Maulkörbe aufzwingen.
    Im Übrigen tragen auch Cocker-Spaniel Maulkorb. Und das mit Stil.
    Fähnchen hoch und Grüße vom Knallkopf Samson.

  4. Was für eine irre (!) und auch latent gefährliche Energie dieser Mensch in sich trägt, welche er da über seine vollendete Rhetorik mit Dir als Feindbild kompensiert…
    Und wieder ein Beispiel dafür, was das Internet mit seinen endlosen Spielwiesen sozialer Interaktion so alles ermöglicht… Ich versuche mir oft einzureden, dass ich damit klar kommen kann und alles doch bestimmt mit Vernunft zu regeln sein wird… Doch in den sozialen Netzwerken werde ich täglich eines Besseren belehrt… Sozial Media ist “eigentlich” zum Abgewöhnen. Ich finde Deine Art zu schreiben, Deine Themen und das, was ich noch so alles hinein interpretiere und meine zu verstehen, passend und gut. Es ist erfrischend “anders” und so dermaßen realistisch, dass ich mich im Umgang mit meinem kleinen 30Kg- Schnapper gut wiederfinden konnte. Und dabei dachte ich nie, “er ist halt so”. Sam ist am 18.8. zu früh gestorben. Er hinterließ in mir nicht nur diese große Liebe für ihn, sondern auch die Liebe für “Andershunde”. Ich will keinen kleinen putzigen Scheißer.
    Take care, Elena. 🙂

  5. Solche Konfetti besser Menschen habe ich auch gerade an der Backe, sie laufen nicht in meinen Schuhen und erlauben sich ein Urteil.

    Liebe Elena, lass dich nicht beirren, Internet ist wie Schall und Rauch, heute aktuell, morgen Schnee von gestern. Der Schaden in der Seele bleibt.und das ist das traurige.

    Ich hab dich lieb
    Monika

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