Der erste Termin in der Welpengruppe stand bevor, doch vorher sollte meine Mutter Cosmo kennen lernen. Schon vorher sagte sie mir, dass ich mit dem neuen Hund nicht in die Wohnung kommen würde. Doch ich kannte meine Mutter, sie liebt Tiere. Als Kind hatten wir den Schuppen ausgebaut, dort sammelte ich fleißig ausrangierte Kaninchen, Mäuse, Ratten, Chinchilla und eigentlich alle Kleintiere,die es so gibt. Während ich in der Schule war, kümmerte meine Mutter sich. Sie versorgte sogar alle mit Medikamenten, wenn es sein musste.

Entschlossen trug ich also mein kleines Bündel ins Treppenhaus und mein Stiefvater öffnete die Tür. Er nennt mich immer Elvira und behauptet, seitdem ich ca. vierzehn bin, dass ich völlig den Verstand verloren hätte. Mag sein, aber das macht die Besten aus. Ihm stand der Schock ins Gesicht geschrieben und er entgegnete hastig:‘ Mit dem kommst du hier nicht rein, Elvira, Elvira.. vergiss es‘.

Ich entgegnete selbstsicher: ‘Lass mich durch, wo ist Mama? Das ist übrigens Cosmo, süß nä? `. Meine Mutter hatte unsere Konversation bereits mitbekommen und stand nun hinter ihm. Sie trug diesen einen bestimmten Gesichtsausdruck, den ich nur allzu gut kenne. Denselben Ausdruck wie damals, als sie mich mit fünfzehn aus dem Kinderkrankenhaus abholen musste, weil ich aus Versehen einen über den Durst getrunken hatte, statt wie besprochen bei einer Freundin zu übernachten. Immerhin war ich diesmal nicht betrunken. Sie sagte, dass Cosmo total hässlich wäre und aussähe wie ein kleines Schwein. Fünf Minuten später hielt sie ihn im Arm und fragte mich, was sie ihm jetzt zu essen geben könnte und das ich ihm sofort einen Mantel kaufen müsse, weil ihm bestimmt kalt ist.

Dobermann-Welpe

Ach Mama. Irgendwoher muss ich es ja haben oder?

Ich berichtete meiner Mutter von seinen Eigenarten und sie bat mir an, mit mir zur Welpengruppe zu fahren, falls sie auch mal mit ihm Gassi gehen muss. Sie fand die Aufzucht eines Welpen interessant und ich habe mich total gefreut, dass wir jetzt irgendwie ein gemeinsames Hobby hatten.

Cosmo hatte von Anfang an und auch im späteren Verlauf nie ein Problem mit den Katzen meiner Mutter. Er liebte auch alle anderen Hunde die uns begegneten. Auch das änderte sich nie. Natürlich war er auch mal ein junger Rüde und hat sich dementsprechend benommen, aber ansonsten war er total sozialverträglich. Etwas grob, aber wenn es Stress gab ist er immer abgehauen.

Nun war es soweit, der erste Besuch in der Welpengruppe stand bevor. Ich war ein bisschen aufgeregt und habe mich total gefreut. Ich wollte etwas lernen und endlich wissen, warum er so schreit. In der Hundeschule angekommen, stolzierte ich stolz wie Oskar mit meinem Schreihals auf den Platz. Ich glaube, schon in dem Moment hatte ich mir irgendwie ein paar Sympathiepunkte verspielt. Ich musste mich in eine Liste eintragen und dann ging es auch schon los. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Alle außer Cosmo und mir. Die Hundetrainer standen vor uns und sie sahen irgendwie leicht angewidert aus. Cosmo war in dem Moment relativ ruhig, er konnte übrigens im Gegensatz zu den anderen Welpen schon Sitz. Es sind die kleinen Dinge..

Sie teilte uns in die Gruppe mit den größeren Welpen ein. Cosmo war der Kleinste.

Wir sollten die Hunde ableinen und sie miteinander spielen lassen. Cosmo verhielt sich seinen Artgenossen gegenüber weniger auffällig, als er es im Alltag tat.

Nach der Spielrunde sollten sich alle Hundebesitzer samt Welpen in einem großen Kreis aufstellen. Also, ich sag mal so: Die anderen Hunde haben zwar nicht geschrien, so wie Cosmo, aber dafür hat er dabei Sitz gemacht. Ich fragte die Hundetrainer was es damit auf sich hat.  Sie erklärten mir, dass das normal sei und sich legen wird, ich solle ihn beim Spazieren einfach hinterher ziehen und mich nicht umdrehen. Er muss es lernen, hieß es.

Heute wird mir bei dem Gedanken daran schlecht, damals habe ich es geglaubt.

Als ich wieder Zuhause war und abends eine Runde laufen wollte, habe ich die hinterher zieh Strategie ausprobiert. Cosmo sträubte sich und versuchte in jeden Busch zu springen, er hatte solche Angst vor der Welt. Alle die mich kennen wissen, dass ich die Letzte bin, die ihre Hunde in Watte packt. Aber das.. Das war so unfair,  aber ich wollte unbedingt alles richtig machen und woher sollte ich es besser wissen, als die Trainer? Sie werden schon recht haben, dachte ich mir.

Am nächsten Morgen hatte ich eine neue Idee. Mein Bauchgefühl sprach eindeutig gegen meine neu erlernte Strategie aus der Hundeschule. Ich fragte meinen Bruder ob er Lust hat, mit mir in ein Auslaufgebiet für Hunde  zu fahren. Dort waren viele andere Hunde und ich dachte, das würde Cosmo vielleicht Mut machen. Und tatsächlich, mein Plan ging auf. Zunächst wäre ich nie darauf gekommen, da ich ihn ja nicht noch mehr überfordern wollte, aber Cosmo fand es toll.

Dobermann Welpe

Parallel lernte ich in einer Facebookgruppe Doreen kennen. Auch sie hatte einen Dobermann und wenn Cosmo älter würde, sollte er ihre Hündin kennen lernen. Sie kannte die typischen Dobermann Eigenarten und hatte immer ein offenes Ohr für mich.

In der Welpengruppe war ich noch zwei Mal. Unser letzter Besuch hat mir den Rest gegeben. Eine junge Hündin aus der anderen Spielgruppe war wohl nicht so sozial, ich hatte es vorher nicht beobachtet. Der Trainer separierte die Hündin und kam auf mich zu. Ich sollte Cosmo doch mal zu dieser Hündin setzen, der kann das ja ab und wird sich schon wehren.

Es war immer wieder niedlich, wie die Menschen mich unterschätzten und für dumm hielten. Mir war klar, dass er sich aus meinem ‚verrückten‘ Hund nicht viel machte und sich dachte, ach, wenn der auf die Fresse bekommt, auch egal. Der Trainer hatte Glück, dass meine Mutter dabei war.

Ja, Cosmo war nervig und ich kann verstehen, dass die Leute auf ‚sowas‘ keine Lust hatten. Aber das ging zu weit. Er konnte absolut nichts dafür. Hätte der Trainer mich zu einem Krokodil geworfen, weil er sauer gewesen wäre und in dem Glauben, ich hätte Cosmo das Schreien beigebracht, ok.  Aber er wollte Cosmo als Prügelknaben nutzen und ich hätte ihm dafür richtig gerne eine rein gehauen.  Heute bin ich übrigens ruhiger und würde einfach einen Auftragsmörder engagieren.

Natürlich gab ich längst nicht auf und suchte mir daraufhin eine Hundetrainerin im Internet und falls ihr dachtet, schlimmer geht’s nicht, dann wartet ab.

Im Laufe der Zeit kam eine gute Freundin zurück aus dem Ausland und da ich eine dreimonatige Kündigungsfrist meiner ehemaligen Wohnung hatte, zog sie vorübergehend dort ein. Manchmal leistete ich ihr mit Cosmo Gesellschaft und blieb irgendwann auch wieder länger. Cosmo hatte es mit seiner reinen Existenz geschafft, mich wieder zurück in diese Wohnung zu kriegen. Ich hatte zwar noch Angst, aber ich hatte auch zwei Hunde, die ich beschützen musste. Und davon war einer ein Dobermann. Ein ziemlich kleiner, aber trotzdem. Er wurde ja immer größer und auch wenn er noch nicht erwachsen war, gab er mir Sicherheit. Außerdem hatte ich extrem nette Nachbarn in dem Haus, die Cosmo alle kannten und kein Problem mit ihm hatten.

Dobermann

Eines Abends stand ich in der Küche und Cosmo war in meinem Schlafzimmer. Plötzlich sah ich im Augenwinkel, dass die Schublade meines Nachttisches wie von Zauberhand aufging. Ich lief los und da war es auch schon zu spät. Die rehbraune Zauberhand hatte an dem Beutel, der an dem Knauf der Schublade hing, gezogen. Leider zog die Zauberhand immer weiter, bis der Tisch inklusive der Glasplatte darauf, kippte. Der Tisch fiel in Cosmos Richtung, während ich erfolglos versuchte, die Glasplatte aufzufangen. Sie zerbrach nicht, aber fangen konnte ich sie auch nicht. Ja, Cosmo und ich hatten auch manchmal Glück. Nachdem ich den leicht verschreckten Cosmo unter dem Bett rausgepult hatte und er sich offenbar nichts getan hatte, gingen wir schlafen.

Am nächsten Morgen sah ich, dass Cosmo humpelte. Ich dachte mir zunächst, dass er sich vielleicht vertreten hat und checkte seine kleine Pranke. Es war nichts zu sehen und ich vereinbarte einen Termin beim Tierarzt. Ich wollte sowieso zum Tierarzt, die Stellen auf seiner Haut verschwanden nicht, wie es normale Wunden tun würden und das kam mir komisch vor.

Ich konnte noch am selben Tag vorbeikommen. Cosmos Pfote wurde geröntgt, es war ein glatter Bruch. Die Kante der Glasplatte musste so ungünstig auf seine Pfote gefallen sein, dass der Knochen brach. Das zum Thema ‚ wir hatten Glück‘. Er bekam einen Verband, doch das störte Cosmo herzlich wenig. Den Verband konnte ich zum Glück selber wechseln und der Bruch heilte schnell.

Doch die Tierärztin begutachtete auch seine Haut und sah nicht sehr begeistert aus.  Sie sagte, sie habe einen Verdacht, möchte aber keine voreiligen Schlüsse ziehen und überwies mich zu einem dermatologischen Spezialisten.

Auch dort bekam ich relativ schnell einen Termin. Man entnahm Haarproben und es wurden einigen Tests durchgeführt.

Die Diagnose: Farbmutantenalopezie.

Dobermann Welpe

Das bedeutete, dass Cosmo früher oder später vielleicht sein ganzes Fell verloren hätte und es wäre nicht wieder nachgewachsen. Ich konnte mich also darauf einstellen, eines Tages einen nackten Dobermann zu haben. Es tat mir leid für Cosmo, aber mich störte das nicht. Ich hätte ihm coole Klamotten gekauft und dann hätten wir das schon hinbekommen. Ich bekam Cremes, Tinkturen und Shampoo und schon bald sahen Haut und Fell besser aus.

Dobermann-Farbmutantenalopezie

Cosmo lernte übrigens schon sehr früh, ein bisschen alleine zu bleiben. Das klappte ganz hervorragend. Kein Scherz, das ging am Anfang wirklich gut. Nach einer Zeit war ich nicht mehr krank geschrieben und fing wieder an in meinem halbtags Job an einer Grundschule zu arbeiten. Ich war jeden Tag fünf Stunden außer Haus. Manchmal sah die Wohnung aus wie ein Schlachtfeld, wenn ich nachhause kam. Diese Problematik kennen viele Hundehalter. Gerade bei jungen Hunden ist das nicht zwingend unnormal.

Dobermann

Cosmo verschleppte gerne Dinge in seine Box. Immer wenn ich etwas suchte, fand ich es in seiner Box wieder. Er zerstörte auch manchmal Schuhe, aber immer nur die meines Bruders. Sorry nochmal, an der Stelle. Zu Anfang konnte ich Cosmo während unserer Spaziergänge auch ohne Leine laufen lassen, er hörte ganz gut und so drehten wir unsere Runden im Viertel. Mit zunehmendem Alter änderte sich dies natürlich. Auch das Schreien während der Spaziergänge wurde lauter und trat immer häufiger auf.

Ich wartete ziemlich lange auf den ersten Termin bei der neuen Hundetrainerin. Als es soweit war, war meine Mutter wieder mit von der Partie. Ich erklärte, dass ich gerne am Rückruf arbeiten würde. Manchmal überkam ihn das Gerenne und ich hatte keine Chance mehr, den wild gewordenen Junghund mit meinem Kommando zu rufen. Die Hundetrainerin erklärte mir, dass ich ihn dann einfangen müsste, auch mit vollem Körpereinsatz. Sie machte mir vor, wie ich mich auf den Hund stürzen soll. Das sah sehr komisch aus, aber wieder dachte ich, sie muss ja irgendwie recht haben. Schließlich hatte sie auch einen Dobermann. Während des Trainings hat Cosmo dann noch einen Chihuahua in einen See geschubst.

Er meinte es nicht böse, aber er rannte mit zu viel Enthusiasmus auf den kleinen Hund zu, dieser versuchte  umzudrehen und lag kurzerhand im Wasser.

Dobermann

Hinzu kam, dass auch das alleine bleiben nicht mehr funktionierte. Cosmo schrie wie am Spieß. Dazu sagte die Trainerin nur, dass ihr Hund vier Jahre brauchte um eine Stunde alleine zu sein und ich mich gedulden soll. Na gut, so hatte ich mir das nicht vorgestellt, aber ich konnte damit leben. Noch konnte ich Cosmo eigentlich überall hin mitnehmen, er war zwar nervig, aber meine Freunde mochten ihn und mich offenbar genug, um es zu akzeptieren. Manchmal ließ ich ihn bei meiner besten Freundin wenn ich arbeiten musste und mal passte mein Bruder auf. Es war ganz schön schwierig, das alles zu managen. Eines Tages klingelte mein Handy, während ich bei der Arbeit war. Meine beste Freundin war dran, sie sagte, dass Cosmo sie angeknurrt hätte. Aus dem Nichts, er habe geschlafen, wäre aufgestanden und hätte dann geknurrt. Ich machte mich sofort auf den Weg nachhause, aus Angst, dass ihr etwas passieren könnte.

Dobermann im Bett

Cosmo hatte so ein Verhalten vorher noch nie gezeigt und ich war verwirrt.

Als ich nachhause kam, erklärte sie mir die Situation und relativ schnell war klar, dass er sich bloß gefreut hatte. Cosmo schlief oft mit offenem Maul und so klebten seine Lefzen danach am Zahnfleisch fest. Das sah so aus, als würde er die Zähne zeigen. Außerdem war er ein sehr geräuschvoller Hund. Wenn er also aufwachte und sich freute, kam er grinsend und grummelnd auf einen zu. Das konnte meine beste Freundin natürlich nicht wissen, aber ich war froh, dass die Sache harmloser war als gedacht.

Das von der Hundetrainerin verordnete Einfangen hatte leider wenig Erfolg und mein Bauchgefühl sagte mir mal wieder, dass es nicht die Lösung sein konnte. Außerdem kamen weitere Themen hinzu. Cosmo fing an, Jogger, Fahrradfahrer und alles zu jagen, was sich schnell bewegte. Dieses Verhalten steigerte sich schnell und wurde zum echten Problem. Er hing in der Leine wie ein hungriger Löwe und ich verzweifelt hinten dran. Ich googlete und suchte nach Methoden, ihm dies wieder abzutrainieren. Doch es wurde immer schlimmer. Es ging soweit, dass er irgendwann auf jeden schnellen Bewegungsreiz mit Geschrei und einer Art Kontrollverlust reagierte. Er war nicht mal unbedingt aggressiv, eher wahnsinnig. Somit startete ich den nächsten Versuch, einen Trainer zu finden.

Dobermann

Mein Umfeld war so langsam nicht mehr so begeistert von dem einst so süßen Welpen und Gassi gehen wurde zu einem Spießrutenlauf. Cosmo schrie nun auch, wenn ich ihn an der Leine hatte, weil er es nicht ertragen konnte. Er hatte keine Frustrationstoleranz. Wirklich, gar keine. Ich musste mich immer öfter bei der Arbeit krankschreiben lassen, weil ich niemandem fand, der auf Cosmo aufpassen konnte. Einmal kam ich von der Arbeit nachhause und meine Nachbarn standen vor meiner Haustür, sie dachten Cosmo wäre schwer verletzt oder wild geworden, weil er so laut schrie.

Sie klingelten Sturm und klopften gegen die Tür und gegen die Fenster. Es standen ca. sieben Menschen vor meiner Haustür.

Und sie waren nicht begeistert. Ein Anderes Mal rief eine Nachbarin meine Mutter an, die Cosmo dann aus meiner Wohnung holen musste. Er war zu dem Zeitpunkt schon ein stattlicher Rüde. Sie rief mich an und wieder musste ich leider während meiner Arbeitszeit aufgrund eines ‘Migräneanfalls’ nachhause fahren. Mama, ich war richtig stolz auf dich. Sie hatte Cosmo wirklich alleine aus der Wohnung geholt und war mit ihm auf eine Wiese vor dem Haus gegangen.

Langsam wurde es richtig schwierig, weiterhin positiv zu denken. Ständig musste ich mich überall rechtfertigen und habe alles versucht um nach außen hin nicht so verzweifelt auszusehen, wie ich es wirklich war. Ich hatte keine Ahnung, was ich mir da ins Haus geholt hatte und fühlte mich wie ins kalte Wasser geworfen. Irgendwie kannte ich auch noch niemanden, der solche Themen mit seinem Hund hatte und fühlte mich wie eine Versagerin. Natürlich hätte ich vieles von Anfang an anders machen müssen, gerade mit so einem Hund. Nun war meine Situation aber auch relativ verzwickt. Alle waren von Anfang an gegen einen zweiten Hund gewesen und Cosmo spielte ihnen gut in die Karten. ‚Haben wir dir doch gesagt, dass du das nicht hinbekommst, gib den Hund weg‘. Irgendwie haben alle ein bisschen verdrängt, wie es mir ging, bevor Cosmo da war und was er für mich bedeutete. Der emotionale Bezug machte es mir nicht leichter, objektive Entscheidungen zu fällen. Ich hatte immer das Gefühl, ihn in Schutz nehmen zu müssen. Und das musste ich auch. Ich wusste ja, dass es nicht so läuft, wie man sich das mit einem Hund vorstellt, aber er war nun mal mein Hund.

Ja, Cosmo hatte seine Besonderheiten und fiel auf, aber er war am Ende auch einfach nur ein Hund. Ein ANDERSHUND eben. Doch damals konnte ich das nicht so sehen. Mit fehlte einfach die Erfahrung und die Ruhe.

Dobermann grinst

Ich hatte in der Zwischenzeit mal wieder einen anderen Hundetrainer kontaktiert, diesmal einen, den ich aus dem Fernsehen kannte. Wir hatten einen Termin für das Erstgespräch vereinbart. Ich war immer sehr ehrlich, was Cosmos Verhalten und meine bisherigen Fehltritte betraf.

Der Hundetrainer kam zum Erstgespräch zu uns. Er war der allererste Mensch, der erkannt hat, dass ich wirklich in Schwierigkeiten steckte. Das lag vielleicht auch daran, dass er mich während einer Gassirunde anrief und hören konnte, wie Cosmo sich im Hintergrund die Seele aus dem Leib brüllte. Einfach so.

Ich wartete gespannt auf unseren Termin und es kam auf jeden Fall anders, als ich dachte.

 

Wie unser Termin mit Marc war und warum ich kurze Zeit später wieder in der Tierklinik saß, erfahrt ihr nächsten Sonntag.

Ihr kanntet Cosmo und euch fällt noch die eine oder andere Geschichte zu ihm ein? Schreibt sie mir! Ich bemühe mich natürlich alles genau zu rekonstruieren, aber vielleicht gibt es Etwas, was mir entfallen ist. Ich würde mich freuen! elenaiva@anders-hund.de oder über Facebook!

Danke.

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