Moin!

ANDERSHUND

ist ein Blog für alle, die Lebewesen nicht in Schubladen stecken. Für jene, die davon überzeugt sind, dass, das Bild des Hundes in unserer Gesellschaft auf einer unfairen Erwartungshaltung basiert.

Missverstandener Tierschutz, Vermenschlichung, Onlinehandel mit Hunden und Tierquälerei verpackt in Watte. Das Märchen vom perfekten Hund, der immer brav an der Leine läuft, sich mit allen Artgenossen versteht und für ein Leckerlie alles tut, ist fest in der Gesellschaft etabliert. Und wie sieht die Realität aus?

Rottweiler in der Großstadt, Kangals im Café, Terrier auf dem Thron, Kampfhunde, die man so nicht mehr nennen darf und Tierheime, die aus allen Nähten platzen.

Ein Hund der beißt ist nicht unbedingt böse, der Halter nicht zwingend unfähig und der, der den Hund in Schutz nimmt und den Halter verurteilt gewiss kein guter Mensch.

Jeder hat Ecken und Kanten – ob sozialer Beutegreifer oder Mensch.

Ich möchte eine Lanze für all die ANDERSHUNDE brechen, die tagtäglich zu Unrecht ihre Privilegien in der Gesellschaft verspielen, weil sie sich wie Hunde benehmen oder aus der Reihe tanzen. Hinter jedem noch so drahtigen Maulkorb steckt ein Hund, der eine Geschichte mit sich bringt. Und ich finde es ist an der Zeit, sie zu erzählen.

Für die dunklen Gestalten, die Gangster und Verbrecher, die schweren Jungs und Mädels – für die Andershunde.

Nicht immer schön, aber ehrlich. Versprochen.

Elena Iva

7 Replies to “Moin!

  1. Hallo Elena,
    ich habe auch so einen Hund und lache auch nur, wenn der mal eigene Wege geht. Er ist mit anderen Hunden super-verträglich. Hat er vorher nicht gehabt. Kommt ja wieder, der. Es passt zwischen uns. Andere Hunde sind interessant, und dann erst lernt man ihr echtes Wesen kennen, als wenn wir sie als dressierte Maschine draussen erleben. Weiter so.

  2. Liebe Elena,

    ich bin mit dir total einverstanden!

    Normalerweise schreibe ich wenige Kommentare aber ich denke, dass es wirklich sehr wichtig ist, dass man es endlich kapiert, was hier so schön formuliert wurde: “hinter jedem noch so drahtigen Maulkorb steckt ein Hund, der eine Geschichte mit sich bringt”

    LB

    Kathie

  3. Hey,
    eigentlich ist es nicht so mein Ding Kommentare zu schreiben oder mich an Diskusionen zu beteiligen. Schon gar nicht in den sozialen Medien. Der Grund dafür ist der, aus dem du deinen letzen Post bei FB abgesetzt hast. Menschen die meinen, sie hätten das Recht einen anzugreifen, weil sie dies feige und anonym in Internet machen können und man von ihrem geistigen Durchfall doch irgendwie getroffen wird. Egal wie groß der Abstand ist.
    In diesem Sinne finde ich es angebracht dir auch mal was zu erzählen…
    Du hast mich in den letzten Wochen dazu gebracht meine Komforzone zu verlassen. So lange zu schlucken, bis mein falscher aber großer Stolz in meinen Katzenmagen passte und darauf zu scheißen was andere von mir erwarten und verlagen.
    Ohne dich wäre meine Lady nicht mehr bei mir. Uns geht es noch nicht gut aber ok.
    Danke!

    Anke 😉

  4. Hallo Elena,
    ich finde sehr interessant, wie du
    die Dinge siehst. Ja, auch Hunde sind Individuen. Mein Paul, ein DSH-Aussi-Mix
    ist ein Kandidat, der mich oft an meine Grenzen stoßen läßt und trotzdem liebe ich
    ihn sehr.
    Mit 7 Wochen holte ich ihn aus einem Tierheim und er war von Anfang an überall dabei. Er hat wirklich alles kennen gelernt, was ein Hund kennen sollte.
    Mit der Pubertät fing er an andere Hunde
    anzupöbeln. Das ist bis heute, trotz Hundeschule so geblieben. Ohne Leine
    super verträglich, angeleint ein Monster.
    Wenn uns andere Hunde begegnen bin ich auf der Flucht. Ausnahmen bilden Hunde, die er gut kennt.
    Was am allermeisten stört ist aber, dass andere Hundehalter immer super Lösungen parat haben, oder einfach nur meinen hier wäre ein Maulkorb angebracht. Gebissen hat er in jetzt 8 Jahren kein einziges Mal.
    Lieben Gruß
    Karin und Paul

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